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Prix de Paris: „Jean-Mi“ zum Achten

Joumba de Guez im Prix de Paris (Foto: harnesslink.com)
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Frankreich

Vincennes, Sonntag, 23. Februar 2025. Mit der Annonce: „Ein festlicher Sonntag, der funkelt, prickelt und knistert“  lockte der Temple du Trot rund 18.000 Zuschauer zur „Fête le Carnaval“. Zahlreiche Animationen, quirlige Samba-Bands, eine „Futterstrecke“ mit vielen Leckereien ließen beim Vincenner Karneval den Prix de Paris, das über 4.150 Meter führende Marathon-Race als zweite Revanche zum Prix d’Amérique, fast zur Nebensache werden. Zumal viele Helden dieses Pariser Winters müde, verletzt oder bereits im Deckgeschäft tätig sind, um rechtzeitig für die großen Veranstaltungen des späten Frühjahrs bzw. Frühsommers wieder in Schuss zu kommen.

Es reichte mit 14 Aspiranten, darunter lediglich zwei Millionären, gerade so zur Quinté-Prüfung. Mit Titelverteidiger Hussard du Landret, der Zweiten Inmarosa, It’s a Dollarmaker (5.), Ampia Mede SM (6.), Hip Hop Haufor (8.) und Fakir de Mahey (12.) kannte sich ein halbes Dutzend bereits aus der 2024er Auflage.

In Vincennes‘ längste Prüfung überhaupt schrieb sich dank einer simplen, aber durchaus ausgekochten taktischen Idee auf Seiten der „drivers“ zum achten Mal der Liebling der „turfists“ ein. Jean-Michel Bazires Serie, mit der er nun Jean-René Gougeon, dem Papst von Vincennes, um einen Punkt über ist, begann 2005 mit dem ersten der drei Triumphe des von ihm selbst trainierten Jardy.

Es folgte Up and Quick 2014 und 2015, mit dem er für Franck Leblanc die üppigen Kastanien aus dem Feuer holte, bevor er mit der eleganten Bélina Josselyn 2019 und 2020 erneut fürs eigene Trainer-Konto zuschlug. Nun bescherte er seinem Filius offiziell den ersten Punkt als Ausbilder in diesem 1942 ins Leben gerufenen Klassiker, wobei Allen klar ist, dass ganz viel „JMB“ drin ist, wo „Nicolas“ dran steht.

Den richtigen Riecher bewies das „Entraînement Bazire“, das mit den Ausfällen der Hochkaräter Ganay de Banville und Jushua Tree sowie der leidigen, noch immer nicht abschließend auf- und erklärten vermeintlichen Doping-Affäre um Liza Josselyn „und andere“ über Winter einige schmerzhafte Nackenschläge hatte einstecken müssen, Allrounderin Joumba de Guez nach ihrem monströsen Triumph im Prix de Cornulier ausreichend Zeit zur Erholung zu geben.

„Bei ihrer Gewinnsumme kämen realistisch gesehen ohnehin nur die Prix de l’Île de France im Monté und der Prix de France in Frage, doch die Sprints mag sie als Ausdauer-Sportlerin nicht besonders. Wir bereiten sie in aller Ruhe und Stringenz auf den Marathon vor“, hatte „JMB“ in einer seiner wöchentlichen Kolumnen früh verlauten lassen.

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Foto: turfomania.fr

Und die Braune, die ihrer ebenso granitharten Mutter Quoumba de Guez, die aus 108 Starts 18 Siege und 1.192.469 Euro heimgebracht hat, bereits voraus ist, was klassische Siege anbelangt, lieferte. Mit It’s a Dollarmaker machte Eric Raffin sofort Nägel mit Köpfen und ließ den phänomenalen Sieger der GNT-Schlussetappe wie einen Pfeil nach vorn fliegen. Kurz parkte die an den Außenrails mit viel Pep beginnende Joumba de Guez hinter ihm ein, wurde im ersten Bogen nach außen lanciert und durfte, als es das erste Mal die Anhöhe hinauf ging, die Bergführerin spielen.

It’s a Dollarmaker hatte damit sein gewünschtes verdecktes Rennen. Hinter ihm reihten sich Idéal Ligneries, Justin Bold, Ampia Mede SM, die arme Kirchenmaus Idole de Meat und Hip Hop Haufor ein. Grâce du Digeon hatte sich schon am Start im Galopp ausgeklinkt. Die Rolle des äußeren Anführers übernahm Hussard du Landret, dem Inmarosa, Josh Power, Fakir de Mahey, Jiosco de Phyt‘s und als Schlusslicht die zur Favoritin gekürte Iroise de la Noé folgten.

Nach zwei Kilometern Paarlauf im 1:12er Takt bliesen der nun wieder von seinem vom Oberarmbruch genesenen Trainer Sébastien Ernault gesteuerte Josh Power und Iroise de la Noé in dritter Spur zum Aufbruch und durften - erst der Amérique-Vierte, für die zweite Kletterpartie die Levesque-Stute - an Hussard du Landret vorbei auf den Todessitz. Während Joumba de Guez davon unbeeindruckt ihren Stiefel wie ein Uhrwerk abspulte, begann Iroise de la Noé an der Einmündung der kleinen Bahn den Zwischenspurt zu spüren und packte allmählich ihre Siebensachen zum geordneten Rückzug.

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Foto: letrot.com

Als der „Maître“ 100 Meter weiter unter Josh Powers wachsendem Druck seiner Stute den Kopf frei gab, war überraschend früh auch It’s a Dollarmaker schwer in Nöten. Brillant, wie Frankreichs 20-facher Sulky d’Or die Reserven seiner Lady auf den Punkt genau eingeschätzt hatte: Josh Power, der den Angriffszug letztlich nur zu Platz fünf durchhielt, ließ sie ebenso eiskalt abblitzen wie den sich bis auf eine Länge heran raufenden Hussard du Landret.

Die kleine Sensation spielte sich „ganz weit draußen“ ab, denn mit einem solchen Endspurt Fakir de Maheys, der ihn auf Rang drei katapultierte, hätte Mathieu Mottier wohl selbst in seinen kühnsten Träumen nicht gerechnet. Er stach Inmarosa um eine Länge aus.

Durch die deutsche Brille ein Hoch auch auf Benjamin Rochard, der Idéal Ligneries unauffällig auf dem kürzest möglichen Weg zu Platz sechs schipperte. Der Schützling von Sportmanager Roger Wittmann, bereits Sechster im Amérique und Siebter im Prix de France, komplettierte damit seine Prämiensammlung aus den drei bedeutendsten Trabrennen Frankreichs. Mehr ging beim besten Willen nicht.

Ein weiteres Mal nach Rente bzw. der Entlassung in die Mutterschaft schrie Ampia Mede SM; auch wenn die stolze 2023er Siegerin dieses Marathons durch den vor ihr springenden Justin Bold etwas entschuldigt ist, bot sie in ihrem vielleicht letzten Auftritt die nächste blutleere Vorstellung. Hoffentlich erspart ihr Besitzer ihr weitere Tests, wie viel Lebensgeister noch in ihr stecken.

Für den von „JMB“ bereits 20 Meter vorm Pfosten bejubelten elften Karrieresieg aus 34 Versuchen, bei dem sie mit blanken 1:12 nur um eine Zehntelsekunde unter Hussard du Landrets 2024er Rennrekord blieb, kassierte Joumba de Guez 180.000 Euro und ist bei 922.960 Euro angelangt. Letztmals gelang dem unlängst eingegangenen Jag de Bellouet 2004 das Double aus Prix de Cornulier und Prix de Paris.

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Happy: Vater und Sohn Bazire (Foto: letrot.com)

Nicht wie ein gestandener, mehr als 6.700 Siege schwerer Champion, sondern wie ein junger Hüpfer kommentierte der 53-jährige Bazire diese Gala: „Ich hatte im Lauf meiner Karriere großes Glück, grandiose Pferde fahren zu dürfen, und war immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Es waren großartige, unvergessliche Momente mit Jardy wie mit Bélina Josselyn, aber die schönsten sind immer die aktuellsten. Es hat mal wieder alles genau gepasst."

"Joumba begann sehr gut und lief an der Spitze völlig entspannt. 1.000 Meter vorm Ziel hab ich ein bisschen mit der Zunge geschnalzt, und sie reagierte augenblicklich. 500 Meter weiter wusste ich, dass wir das Ding nur schwer verlieren konnten. Es war Genuss pur. Schon ihre Mutter war ein echtes Darling, das mir viel bedeutet hat. Joumba setzt das fort. Das Double aus ‚Cornulier‘ und ‚Paris‘ ist alles andere denn eine Kleinigkeit.“

Besitzer und Züchter René Guézille gestand: „Joumba ähnelt im Charakter ihrer famosen Mutter Quoumba, die auf dem Gestüt immer vorbei kommt, um mich zu begrüßen. In den nächsten Tagen erwarten wir ihr neuntes Fohlen, das von Idao de Tillard sein wird. Das ist das nächste außergewöhnliche, mit Spannung erwartete Ereignis."

"Was Jean-Mi betrifft, mit dem ich seit nunmehr rund 30 Jahren zusammenarbeite: Er überrascht selbst mich nach dieser langen Zeit immer wieder. Ich hatte massive Bedenken, als er das Match derart offensiv angegangen ist, was sonst bei solch einer Langstrecken-Prüfung gar nicht seine Art ist. Oft hat er sich ziehen lassen, und ich hab lange nicht gedacht, dass Joumba zum erfolgreichen Ende anschlagen würde. Aber sie ist augenscheinlich noch besser, als ich nach dem Cornulier-Sieg gedacht habe. Es ist ein Erfolg des gesamten Teams. Nicolas und Jean-Mi haben mir die ganze Woche über mitgeteilt, dass es Joumba sehr gut gehe, und mir noch heute am Sonntagmorgen ein Video geschickt, auf dem sie sehr fröhlich und guter Dinge war.“

Happy war auch Benoît Robin als Trainer von Hussard du Landret: „Dieser zweite Platz ist wie ein Sieg - den hätte ich vor dem Zug vorbehaltlos unterzeichnet. Hussard hat sich wieder prächtig geschlagen und nur gegen eine Stute aus einem Championstall den Kürzeren gezogen, die meisterlich auf dieses Match vorbereitet worden ist. Seine Galoppade im Prix de France, bei dem ich etwas an der Ausrüstung geändert hatte, hat uns kurz zweifeln lassen, obwohl das letztlich auf meine Kappe ging."

"Heute hat er wieder mal sein Herz auf der Strecke gelassen, obwohl er im Schlussbogen geschlagen schien. Mit der zweiten Luft hat er noch mal prima Tritt gefasst. Er wird jetzt ins Gestüt überstellt. Danach könnte ich mir eine Europa-Kampagne vorstellen - durchaus auch in ‚Batterie‘-Prüfungen, weil die gut zu ihm passen könnten.“ In Frage kämen zunächst der Gran Premio della Lotteria am 4. Mai in Neapel und der Elitloppet drei Wochen später. Die Veranstalter werden diese Aussage mit gespitzten Ohren notiert haben.

Mathieu Mottier war über Rang drei des zehnjährigen „Opas“ Fakir de Mahey selbst ein wenig verblüfft: „Er hatte einen perfekten Run und hat am Ende Cracks wie Inmarosa und Josh Power links liegen gelassen. Er altert wirklich gut und scheint besser als je zuvor. Ich kann mich nicht recht für sein zukünftiges Programm entscheiden, weil ich dem Braten noch immer nicht ganz traue.“

Prix de Paris (Gruppe I int., vier- bis elfj. Hengste und Stuten)

4150m Bänderstart o.Z., 400.000 Euro

1.      Joumba de Guez          12,0     Jean-Michel Bazire           68

         6j. Fuchsstute von Carat Williams a.d. Quoumba de Guez von Urfist des Prés

         Be / Zü:  Ecurie Vautours (René Guezille); Tr: Jean-Michel Bazire

2.      Hussard du Landret     12,0     Yoann Lebourgeois          63

3.      Fakir de Mahey             12,1     Mathieu Mottier               580

4.      Inmarosa                        12,1     Léo Abrivard                    140

5.      Josh Power                    12,2     Sébastien Ernault             53

6.      Idéal Ligneries              12,4     Benjamin Rochard         240

7.      Hip Hop Haufor            12,5     Damien Bonne             1080

8.      Idole de Meat                12,6     Frédéric Guinhut             770

9.      It’s a Dollarmaker         12,9     Eric Raffin                           92

10.    Iroise de la Noé            12,9     Thomas Levesque            27

11.    Ampia Mede SM           13,0     Vincenzo d’Alessandro 610

         Grâce du Digeon          agh.     Franck Nivard                1180

         Justin Bold                     dis.r.    Pierre-Yves Verva           230

         Jiosco de Phyt‘s            dis.r.    Anthony Barrier             1250

Sieg: 68; Richter: sicher 1 - 1 - 1¼ - 2 - 2½ - 2 - 3½ Längen; 14 liefen

Zw-Zeiten: 12,0/2650m - 11,6/3150m - 11,9/3650m

Wert: 180.000 - 100.000 - 56.000 - 32.000 - 20.000 - 8.000 - 4.000 Euro

Video: https://www.letrot.com/courses/2025-02-23/7500/4

Das halbe Dutzend für Kanto Avis

Im zweitwertvollsten Rennen des Nachmittags, dem Prix de la Mayenne der Kategorie III für fünf- und sechsjährige Europäer, die keine 285.000 Euro reich waren, rückte das deutsche Zuchtgebiet mit einem - man glaubt es kaum - Terzett an. Der diesseits des Rheins noch nie aktive Jazzman zählte zum chancenreichen „Mittelblock“, wogegen Derby-Sieger Schampus und der Derby-Vierte Yahoo Diamant dank ihrer spektakulären Siege in Cagnes-sur-Mer am 9. Januar bzw. am 9. Februar in Vincennes sogar zum engsten Kreis der Sieganwärter zählten.

Die Ernüchterung der schwarz-rot-goldenen Fraktion war fast schon brutal, obwohl im Vorfeld klar war, dass man Yoann Lebourgeois nicht noch einmal so ungestraft in Front schalten und walten lassen würde wie vor 14 Tagen. Hinzu kam ein sehr wackliger Start des Stall-Express-Trabers, der somit keineswegs wie zuvor im Express begann, sondern rund 20 Meter verlor und am Ende des 13er-Pulks Platz nahm, aus dem sich Immortal Doc sofort im Vollgalopp herausschoss. Sehr viel aufmerksamer waren Schampus und Jazzman, der die Riege auf dem zweiten Gleis anführte, als es auf die Tribünengerade ging.

Vom Fleck weg gab Kanto Avis vor Dea Sprint Bar und Jolie Surprise die zackige Schlagzahl vor, was Nicolas Bazire nicht hinderte, mit Jingle du Pont in dritter Spur munter zu werden. An ihn koppelte sich Yahoo Diamant und machte, als Jingle du Pont eingangs des Joinviller Bogens von Jazzman den Todessitz übernahm, weiter Dampf. Es dauerte fast durch die gesamte Senke, bis er sich endlich an dem Bazire-Vertreter vorbeigekämpft hatte - ein Kraftakt, der 800 Meter vorm Ziel, wo sich Schampus vor Edgar Saba und Jason in dritter Linie bemerkbar machte, deftige Folgen zeitigte.

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Foto: letrot.com

Spätestens ab der Einmündung der kleinen Piste musste Lebourgeois erkennen, dass selbst die Kräfte seines zuvor überlegenen Siegers in dieser gehobenen Gesellschaft nicht unermesslich sind. Bis zu Beginn der Zielgeraden, wo Benjamin Rochard bei Kanto Avis eine deftige Schippe draufsattelte und sich endgültig zum sechsten Sieg aus dem Staub machte, hielt der Rappe halbwegs mit. Dann war das Gas restlos alle und er verabschiedete sich in hintere Gefilde. Ganz stand auch Schampus seine beherzte Attacke nicht durch, wurde innen von Jolie Surprise, Dea Sprint Bar und Jazzman sowie außen von Jingle du Pont und Jason überrannt und musste mit der kleinsten Prämie vorliebnehmen.

Trainer Marc Sassier, der über ein brillantes Meeting bilanzieren kann, schwebte auf der berühmten Wolke sieben: „Kanto Avis gewann grandios in einer beeindruckenden Zeit, ohne dass die Scheuklappen gezogen wurden. Eingangs der Zielgeraden wusste ich, er würde sich das Match nicht mehr nehmen lassen. Allmählich schließt er zu den Besten seiner Generation auf. Er hätte in sechs Tagen noch den Prix de Sélection, aber das erscheint mir dann doch zu kurz. Er darf sich jetzt ein bisschen erholen. Wiedersehen werden wir ihn im April in einem Halbklassiker, und dann hoffe ich natürlich aufs Critérium des 5 Ans Ende des Sommers.“

Prix de la Mayenne (Gruppe III int., Fünf- & Sechsj., keine 285.000 Euro; in den letzten 12 Monaten nicht unter den ersten Drei eines Gruppe-I-Rennens)

2700m Bänderstart o.Z., 90.000 Euro

1.      Kanto Avis                      11,7     Benjamin Rochard            40

         5j.br. Hengst von Ready Cash a.d. Ter Avis von Ganymède

         Be / Zü: Ecurie Dub’s; Tr: Marc Sassier

2.      Jolie Surprise                11,9     Julien Dubois                  570

3.      Dea Sprint Bar              12,0     Eric Raffin                        140

4.      Jingle du Pont               12,1     Nicolas Bazire                 130

5.      Jazzman                        12,1     Alexandre Abrivard        230

6.      Jason                              12,2     Thomas Levesque         490

7.      Schampus                     12,4     Mathieu Mottier                  34

8.      Edgar Saba                   12,4     Gabriele Gelormini         200

9.      Jamin de Brion             12,9     Matthieu Abrivard         1730

10.    Yahoo Diamant             13,1     Yoann Lebourgeois          47

11.    Jappeloup Turgot         15,2     David Bertrand              1780

         Immortal Doc                dis.r.    Paul-Philippe Ploquin      80

         Coral Coger                   dis.r.    Jean-Michel Bazire        420

Sieg: 40; Richter: überlegen 3½ - Hals - 2 - ¾ - ½ - 3½ - k.Kopf; 13 liefen

Zw-Zeiten: 11,8/1200m - 11,7/1700m - 12,2/2200m

Wert: 40.500 - 22.500 - 12.600 - 7.200 - 4.500 - 1.800 - 900 Euro

Video: https://www.letrot.com/courses/2025-02-23/7500/6

Starke Gegner hatte sich Ois Tschikago im Prix Jacques Moreau (2.700m; 35.000 Euro; fünfjährige Hengste & Wallache, keine 49.000 Euro) eingeladen, in den der Orlando-Vici-Sohn mit seinen 47.234 Euro fast auf den Punkt genau passte. Keine Angst vor großen Tieren, der Berg- und Talbahn und dem weiten Weg kannte Christoph Schwarz und scheuchte den Orlando-Vici-Sohn für den Anstieg an die Flanke des führenden Eguador.

Dieser Kraftakt war dem bulligen Dunkelbraunen dann doch ein bisschen fiel, der ab 900 Meter vorm Ziel mit seinem Latein am Ende war (13. In 1:14,1). Etwas besser als der bei 100:10 gehandelte Bayer ging es dem Eric Raffin anvertrauten Man of Steel, der früh im Vordertreffen mitmischte, durch Positionswechsel weit zurückgeschoben wurde und auf kürzestem Weg als 330er Longshot für Trainer Johnny Westenbrink und Besitzerin Hanni van der Leeden in 1:13,6 die siebte Prämie von 350 Euro als Reisekostenzuschuss schnappte.

Video: https://www.letrot.com/courses/2025-02-23/7500/3