Stall / Info / Trabrennsport aus aller Welt / Diva EK mit Giganten-Rekord

Diva EK mit Giganten-Rekord

Üppiger Lorbeer für Diva EK (Foto: Geert Koops/lc.nl)
Aucun objet associé.
Niederlande

Eindrucksvoll gerecht wurde am Freitagabend im Preis der Giganten (66.000 Euro/Gruppe II) in Wolvega ihrer exponierten Favoritenrolle die Gocciadoro-Stute Diva EK.

Fast auf den Tag genau zwei Monate nach ihrer knappen Niederlage zu Lexus Kody im Yonkers International Trot zeigte sich die Trixton-Tochter von den USA-Strapazen bestens erholt und dominierte den holländischen Klassiker in neuer Rennrekordzeit von 1:11,1/2100 Meter.

Dabei hatte die Sechsjährige keinesfall optimale Bedinungen vorgefunden. Das Geläuf war bei feuchtkühler Witterung eher nicht rekordverdächtig, eine weitere Hürde war der äußerste Startplatz in erster Reihe.

Doch Alessandro Gocciadoro setzte am Start alles auf eine Karte und scheuchte Diva EK nach wenigen Metern an Idéal San Leandro (Jaap van Rijn) vorbei an die Spitze. 

583905829_1447328540728814_5931211002581574306_n

Dafür, dass das Tempo zu keinem Zeitpunkt entscheidend abflaute, sorgte Hadès de Vandel, mit dem Robin Bakker bald an der Seite von Diva EK auftauchte und mit dem Dauerläufer stets am Drücker blieb.

Dies gelang bis ausgangs des Schlussbogens, wo Gocciadoro Diva EK den Kopf freigab und im Handumdrehen mehrere Längen Vorsprung herausholte. Früh grüßte der italienischen Champion, der den Giganten zum dritten Mal binnen vier Jahren in sein Quartier holte, ins Publikum.

584301662_1447328634062138_4938992985706433117_n

Hadès de Vandel gab nicht auf und verteidigte den Ehrenplatz mit einer wahren Energieleistung gegen Idéal San Leandro, die zweite Gocciadoro-Farbe Heart of Steel (Rob de Vlieger) und Elvin de Vallon (Piet Van Pollaert).

Lange am Ende des Feldes, wo er unterwegs noch einen Stopp hinnehmen musste, lag der aus zweiter Reihe gestartete Jimmy Ferro BR, der im Finish seinen gefürchteten Speed diesmal nicht entwickelte und als Sechster in 1:12,3 mit einem Trostpflaster von 1000 Euro zufrieden sein musste.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=w-11D_dySm0

G5vagHxWkAEYibc

Der erst am Vortag von der WM in Neuseeland zurückgekehrte Michael Nimczyk entschädigte mit dem Gewinn des Giganten Marathon (11.000 Euro). 

In einem packenden Finish rang der Goldhelm mit Stall Tippel Toms Trogir den favorisierten Jos Maza (Michel Rothengatter), dem er nach halber Distanz die Spitze abgetreten hatte, auf der Linie in 1:14,8/3100 Meter nieder.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=4jQ0vE_YIOc

584384326_1447316424063359_1344545039275061809_n

Wertvollstes Rennen des verregneten Abends, der auch unter der Streichung einiger erkrankter Hagoort-Schützlinge litt, war das mit üppigen 110.000 Euro dotierte Finale des TCT Derbys der Dreijährigen, dem der heuer zum Euro-Crack aufgestiegene Fragolino Rosso ebenso fernbleiben musste wie der mit Michael Nimczyk vorgesehene Vorlaufzweite Muzan Kibutsuji.

So gestaltete sich die das Gruppe-II-Rennen zu einem heißen Duell der Tesselaar-Schützlinge. Der Trainer übernahm mit Hollands Derbysieger Paranoh Newport, der sich im Vorlauf Fragolino Rosso erst spät geschagen gab, nach 500 Metern das Kommando.

583505399_1447324057395929_2639868916743873341_n

Letztmals gegenüber bekam er Gesellschaft vom Stallgefährten Gaudio, unlängst noch Vorlaufsieger des Derby Italiano. Jeffrey Mieras schenkte seinem Chef nichts, attackierte ihn bis zum Zielpfosten unerbittlich und erzielte mit dem letzten Schritt tatsächlich Gleichstand. 

1:13,0/2100 Meter wurden für den Bar-Hopping-Sohn des Stal Vredebest und den in den Farben von Peter ter Borgh laufenden Cantab-Hall-Hengst gemessen.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=TCWUou-W8MY

Tesselaar Duo