Die zehn schnellsten Trabrennen
Nachdem am vergangenen Samstag auf The Meadowlands neue Weltrekorde für Meilenbahnen aufgestellt wurden, hat Travronden die zehn schnellsten jemals in Trabrennen erzielten Zeiten unter die Lupe genommen. Trotz des Ausscheidens des legendären Sebastian K. aus den Top Ten dominieren weiterhin schwedische Pferde die Spitze.
Die zehn schnellsten Zeiten in der Geschichte des Trabrennsports wurden in fünf verschiedenen Rennen auf drei verschiedenen Rennbahnen innerhalb von acht Jahren zwischen 2018 und 2026 erzielt.
Vier der zehn Pferde stammen aus Schweden: Dream Mine, Bourbonista, Jobspost und Dion Fanucci Zet. Das Quartett wird durch den Franzosen Go On Boy und das amerikanische Quintett Allegiant, On To Norway, Super Chapter, Walspea und Homicide Hunter komplettiert.
Die Hälfte der zehn Pferde sind Hengste: Dream Mine, Go On Boy, Super Chapter, Jobspost und Don Fanucci Zet. Die drei Stuten Allegiant, Walspea und Bourbonista werden durch die beiden Wallache On To Norway und Homicide Hunter ergänzt.
Fünf der schnellsten Zeiten wurden in Solvalla, vier in The Meadowlands und eine auf der Red Mile in Lexington erzielt.
Dominanz schwedischer Trainer
Sechs verschiedene Trainer sind vertreten. Daniel Redén, Jörgen Westholm und Marcus Melander haben jeweils zwei Pferde in der Liste. Die anderen sind Romain Derieux (Go On Boy), Ron Burke (On To Norway), Trond Smedshammer (Walspea) und der wegen Dopings gesperrte Chris Oakes (Homicide Hunter).
Zwei der in der Liste aufgeführten Pferde wurden von einem Fahrer gesteuert: Dexter Dunn (Bourbonista und Super Chapter).
Zehn verschiedene Zuchthengste
Die Pferde auf der Liste stammen alle von verschiedenen Hengsten ab. Die in Amerika geborenen Hengste dominieren: Tactical Landing (v. Muscle Hill), Muscle Massive (v. Muscle Hill), Chapter Seven (v. Windsong's Legacy), Walner (v. Chapter Seven), Mr Cantab (v. Cantab Hall) und Hard Livin (v. S.J.'s Caviar).
Zwei der Zuchthengste auf der Liste, Maharajah (v. Viking Kronos) und Readly Express (v. Ready Cash), stammen aus Schweden, während die beiden anderen, Password (v. Goetmals Wood) und Face Time Bourbon (v. Ready Cash), in Frankreich geboren wurden.
Zum Vergleich hierzu die Statistik der USTA, die ausschließlich Siegrekorde auf amerikanischem Boden wertet. Deshalb fehlt hier z.B. der am Samstag von On To Norway nur knapp geschlagene Super Chapter.