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Das Frühjahrsmeeting steht bevor

Frühlingserwachen in Vincennes (Foto: Le Trot)
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Frankreich

Die Wiedereröffnung der Rennbahn Paris-Vincennes steht kurz bevor. Der Abschluss des Wintermeetings 2025/26 am 28. Februar scheint schon in weiter Ferne. Es ist an der Zeit, sich mit dem neuen Pariser Frühjahrskalender vertraut zu machen. Die Rennen finden auf den drei Rennbahnen des Mutterkonzerns statt: Vincennes, Enghien mit dem Prix de l'Atlantique und Caen mit dem prestigeträchtigen Prix des Ducs de Normandie. 

Nach bewährter Tradition und mit einer wichtigen Änderung

Das Frühjahrsmeeting 2026 behält seine traditionellen Bestandteile bei. Die wichtigste Änderung betrifft die Modifizierung des Prix René Ballière. Dieser wird dem ehemaligen Prix d’Été ähneln: ein Gruppe-II-Rennen, zu dem auch Wallache zugelassen sind, über 2.700 Meter. Die zweite Änderung betrifft die Wiederaufnahme der Freitagabendrennen (ab dem 15. Mai).

Abgesehen von diesen beiden Änderungen ist das Programm weitgehend identisch mit den Vorjahren und gliedert sich wie folgt: 36 Renntage in Vincennes, 12 in Enghien und 18 Premium-Termine auf der Rennbahn in Caen.

Auf Eliteebene verteilen sich die Rennen wie folgt auf die drei Top-Kategorien:

● 5 Rennen der Gruppe I (4 davon im Rahmen des Journée des Champions am 21. Juni in Paris-Vincennes + Prix de l’Atlantique in Enghien)
● 27 Rennen der Gruppe II
● 20 Rennen der Gruppe III

Frühjahrsmeeting in Vincennes

◆ Termine: Freitag, 20. März bis Montag, 29. Juni
Renntage: 36 (+1 gegenüber 2025)
Meeting-Arten:
→ 10 vormittags
→ 19 nachmittags
→ 7 abends (freitags ab 15. Mai)
● Anzahl der Rennen: 295 (+9 gegenüber 2025)
■ Rennpreisvolumen: 16.781.000 €
■ Durchschnittliche Dotation pro Rennen: 56.885 € (+0,02 gegenüber 2024)

Da der Verwaltungsrat das Niveau von 2025 empfahl, bleibt das Gesamtbudget für das Frühjahrstreffen bis auf einige kleinere Anpassungen im Vergleich zum Vorjahr unverändert: eine durchschnittliche Senkung der Preisgelder um 1,15 % pro Rennen in Vincennes und eine Erhöhung um 1,14 % in Enghien. Bei diesem Meeting werden 25,18 Millionen Euro Preisgeld ausgeschüttet, verglichen mit 24,801 Millionen Euro im Jahr 2025, nachdem der Renntag am 29. Juni neu aufgenommen wurde.

Der Prix de l'Atlantique, das Gruppe-I-Rennen in Enghien, wurde 2025 von Iguski Sautonne gewonnen, der damit in die Spitze der französischen Hierarchie vordrang. Dieses Jahr findet der Prix de l'Atlantique am 18. April statt. Erneut markiert er den Beginn eines neuen Rennzyklus und läutet die internationale Trabrennsaison ein. Im Rahmen desselben Meetings wird der bedeutende Prix de Tonnac-Villeneuve (für die besten vierjährigen Pferde) ausgetragen, und die "Fête du cheval" findet den ganzen Tag über auf der Rennbahn Enghien für das Publikum statt.

Die besten älteren Pferde, einschließlich Wallache, haben nun die Möglichkeit, innerhalb des Frühjahrsmeetings fünf Rennen in Folge zu bestreiten: den Prix du Bois de Vincennes (Gr. III) am kommenden Samstag, dann den Prix Kerjacques (Gr. II) am 4. April, den Prix des Ducs de Normandie (Gr. II) am 9. Mai in Caen, den Prix Chambon P (Gr. II) am 6. Juni und schließlich den Prix René Ballière (Gr. II) am 21. Juni.

Dreijährige profitieren vom gleichen Programm wie 2024, mit dem Schwerpunkt auf einem Gruppe-I-Rennen, dem Prix Albert Viel, der am 21. Juni im Rahmen des Champions Day stattfindet. Jede Generation von drei-, vier- und fünfjährigen Pferden hat die gleiche Anzahl an Rennen zur Auswahl, wobei jede Generation ihre eigenen vier semiklassischen oder ähnlichen Rennen hat.
 

Dreijährige

● Prix Paul Karle (mâles) et Prix Masina (femelles) le 6 mai
● Prix Kalmia (mâles) et Prix Ozo (femelles) le 26 mai

Vierjährige

● Prix de Tonnac-Villeneuve le 18 avril
● Prix Jules Thibault (mâles) et Prix Guy le Gonidec (femelles) le 6 juin

Fünfjährige

● Prix Robert Auvray (mâles) et Prix Henri Levesque (femelles) le 11 avril
● Prix Albert Demarcq le 2 mai
● Prix de Jean Le Gonidec le 6 juin