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Steht die Nimczyk-Form auch in München?

Slightly Love AS bei ihrem Triumph im Schwarzer-Steward-Rennen (Foto: Uwe Stelling)
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Deutschland

(MTZV-press) Zum zweiten Mal in diesem Monat lädt Daglfing zu einem Renntag ein und nach dem Münchner Pokal Anfang Juni steht nun mit dem Großer Preis von Bayern und den beiden Läufen zum TCT Gold-Cup ein weiteres Top-Programm auf der Karte.

Für den zweiten Klassiker der Münchner Rennsaison, der sich an den gewinnärmeren Teil des Derby-Jahrgangs richtet, wurden insgesamt sieben Kandidaten gemeldet. Nach vier Siegen aus fünf Starts kann es nicht überraschen, dass die Schwarzer-Steward-Siegerin Slightly Love AS in der Hand von Michael Nimczyk die besten Chancen haben sollte. Die Stute durchlief die letzten 400 Meter an der Alster in 10er-Zeit und wirkte sehr souverän. Angesichts dieser Leistung geht die Stute in München als leichte Favoritin an den Start.

Gut präsentierte sich im selben Rennen Tigerhead (Marciano Hauber), der Rang drei belegen konnte und nun erneut in die Top3 vorstoßen möchte. Orlando Palladino sprang sich zweimal um seine Chancen, präsentierte sich in Modena unter Rekordverbesserung gut auf dem Posten und ist ebenso ein Kandidat für die Entscheidung wie Giasone Wise L (Rudi Haller), der in Pfarrkirchen auf deutlich schwächere Gegner traf, die er formgemäß abfertigte.

TCT-Gold-Cups mit Goldhelm-Kandidaten

Ein Jahr jünger sind die Teilnehmer am TCT Gold-Cup, in dem der Goldhelm weitere Siege einfahren möchte. Schwieriger dürfte es bei den Stuten werden, denn I Am Jet (Thorsten Tietz) wird in ihrem Lager eine Chance im italienischen Stuten-Derby zugebilligt und so sollte die in Mailand stark gelaufene Stute gegen What a Dream (Michael Nimczyk) und Ruby Stone (Marciano Hauber) bestehen können, die wechselhafte Formenspiegel anbieten.

Bei den Hengsten dagegen bietet das Quartier Nimczyk Arrivederci (Michael Nimczyk) auf, der in Hamburg gegen starke Gegner einen sehr guten dritten Rang holte. Indianajones Treb (Marisa Bock) fand noch nicht ganz zur Form des Vorjahres, zeigte in Treviso aber einen guten Ansatz und sollte durch diesen Start weiter gefördert sein. Ispanico Font (Thorsten Tietz) siegte beim Debüt in Bologna, leistete sich jüngst aber einen Fehler und dürfte auf der gleichen Stufe wie Fly General (Marcus Gramüller) stehen, der bei seiner Quali sehr gut gefallen konnte.

Rahmenprogramm mit starkem Programm und tollen Wettchancen

Blickt man auf den Grand-Prix-Rahmen, sollte King des Ves (Josef Franzl) in der Auftaktprüfung aus den Bändern einen sicheren Sieg landen, denn die Konkurrenz ist überschaubar. Ein Rennen später ist es wieder Seppi Franzl, der mit dem Favoriten an den Start geht. Wutsch leistete sich in Pfarrkirchen eine Disqualifikation, sollte aber fehlerfrei gegen Contessa Vicente (Marciano Hauber) und Wailando (Thorsten Tietz) bestehen können.

Ebenfalls aus Sauerlach nach Daglfing reist Sullenberger, wie gehabt aber unter der Regie von Rudi Haller. Nach seinem Berliner Laufen beurteilt, ist der Hengst als Favorit am Start, wenngleich ihm Carrie B. (Josef Franzl) und Fantasy for Dreamers (Robert Pletschacher) das Leben nicht leicht machen werden.

V6-Wette mit 10.000 EUR Garantie

Stattliche 10.000 EUR Garantie gibt es in der V6-Wette, die mit dem 5. Rennen beginnt. Zum Auftakt sind die mit günstiger Nummer ausgestattete Vaiana (Herbert Lorenz), der Saisondebütant Umbesi (Tom Karten) und Tampa Bay (Lars Grundhöfer) die stärksten Kandidaten.

Ein Rennen später sollte der Kampf um den Sieg zwischen Augustiner (Dr. Conny Schulz) und Valesco (Thomas Maaßen) ausgetragen werden, in den Dafna (Renate Lindinger) bei passendem Rennverlauf vielleicht eingreifen kann.

Ein passendes Handicap findet Crazy GaaGaa RL (Thorsten Tietz) vor, der vor allem auf Neptune Newport (Julia Ertel) und Zamba Zamba S (Andreas Geineder) achten muss.

Eine Viererwette mit 7.500 EUR Garantie (inkl. 2.829 EUR Jackpot) wartet im 8. Rennen. Aus der ersten Reihe trifft es Super Pro LR (Tom Karten) günstig an und sollte deshalb in den Wetten ebenso prominent positioniert werden wie George Gentley Mo (Lena Franzl), der mit seiner heutigen Fahrerin schon erfolgreich war. Hinter den beiden sind Global Fair Play (Christian Ferstl) und It’s Me (Tom Maaßen) zu beachten.

Jahresdebütant Bellucci Rosso (Thorsten Tietz) bekommt im 9. Rennen mit Aconcagua (Rudi Haller) einen frischen Pfarrkirchner Sieger zum Gegner und könnte dennoch auf Anhieb im Winnercircle zu finden sein, wenn er die Formen aus dem Vorjahr bestätigen kann. Für eine Top-Platzierung in diesem Feld bewirbt sich auch Princess Peach (Marciano Hauber), die beim Jahresdebüt als Vierte einen guten Ansatz bot.

Bleibt noch das Frei für Alle der Karte, für das Sangria Pellini (Michael Nimczyk) den Weg nach Bayern antritt. Gegen den in der Silberserie zweimal gut gelaufenen Sheldrake (Rudi Haller) sollte die Stute normalerweise zum Zuge kommen und den ersten Volltreffer des Jahres landen. Nach zehn Monaten Pause kommt Carpendale (Thorsten Tietz) an den Start, der im vergangenen Jahr bis zu einer Verletzung eine sehr starke Saison lief und nun ein Comeback wagt, das einen Hinweis auf die zukünftigen Möglichkeiten geben wird.

Um 15:10 Uhr dürfen übrigens auch Daglfings Minitraber wieder auf die Bahn. Nach dem Saisondebüt vor drei Wochen führt Lissy die Konkurrenz an und muss sich erneut gegen vier Gespanne durchsetzen.

12 Rennen aus Daglfing – erster Start: 13:30 Uhr!