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„Finnische Wunderwaffe“ feuert doppelt

Pinja Mäkinen gewann mit Dafna (Foto: Melanie Bäumel-Schachtner) und Iberys di Poggio
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Deutschland

(trab-sr) Robert Gramüller ist voll des Lobes über Pinja Mäkinen. Seit gut einem Jahr ist die Finnin fester Teil der Equipe des Team Lila und steigt regelmäßig in den Sulky. Beim Renntag am Mittwoch in Straubing konnte die junge Berufsfahrerin nicht nur ihren ersten Treffer auf der Gäubodenbahn feiern, sondern auch gleich ihren zweiten.

Mit Dafna und Iberys di Poggio fuhr sie mit viel finnischer Coolness zum Erfolg. Einen dritten Treffer für das Münchner Erfolgsquartier steuerte Marisa Bock bei, die mit Shenandoah siegte. Mit Dr. Conny Schulz blieb Augustiner in der Erfolgsspur. Vier der sieben Prüfungen wurden also von den Damen gewonnen. 

Stolz und erleichtert zeigte sich Pinja Mäkinen bei der Siegehrung nach ihrer couragierten Fahrt mit Dafna. „Sie hat ganz schön gepullt, aber es ist trotzdem gut gegangen“, verriet sie Moderator Hartwig Thöne im Siegerinterview.

Robert Gramüller wunderte das nicht: „Sie ist unsere finnische Wunderwaffe“, sagte der Vize-Trainerchampion mit seinem typischen Augenzwinkern. Dafna ließ Dream of Action, der aus zweiter Reihe ranmusste, eiskalt abblitzen. Belina Times wurde dahinter Dritte. 

Zum Abschluss wurde die Finnin in einer ziemlich offenen Maidenklasse-Partie ihrer Favoritenstellung mit Iberys di Poggio vollauf gerecht und holte mit der Italienerin bei ihrem Debüt deren ersten Sieg – und sich selbst den zweiten Straubing-Erfolg.

Auf den Plätzen empfahlen sich auch Viland und Sephora. Bereits zuvor hatte Marisa Bock mit Shenandoah eine passende Aufgabe gelöst. Die Dreijährige war zur Stelle, als Ahoi Diamant vorne abhob und machte mit Contessa Vincente und Hot and Spicy S kurzen Prozess. 

Auch Marisa Bocks „bessere Hälfte“ Robert Pletschacher blieb keinen Sieg schuldig. Mit Kian schritt er zeitig zur Tat und führte den vor dem Start etwas unwilligen Hengst zum Volltreffer. „Er ist manchmal etwas eigen, aber wir verstehen uns trotzdem“, bekannte der Wahl-Rottaler schmunzelnd. Hinter ihm platzierten sich Romashka und Severine Venus. 

Zum Auftakt holte Augustiner mit Dr. Conny Schulz den fünften Sieg in Serie und zeigte, dass er mit seinen neun Jahren in der Form seines Lebens ist. Gewohnt antrittsschnell spurtete er in Front und ließ auch Victory Ares und I Am Jet nicht mehr an sich vorbei. 

Eine längere Durststrecke beendete Be the One. Nach der krankheitsbedingten Streichung des Voraus-Favoriten Eberhard Truppo nutzte Herbert Strobl die Gunst der Stunde, beorderte den Hengst zeitig nach vorne und machte die Überraschung des Tages perfekt. Dahinter gefielen Holger und Neuf du Pape. 

Als Wettstar-Tipp des Tages war Barolo Rosso angetreten, und der Halbbruder des Derby-Favoriten Fragolino Rosso wurde seiner Vorschusslorbeeren vollauf gerecht.

Mit Mitbesitzer Stefan Hiendlmeier musste er zwar teils durch die Außenspur, und doch kam er überlegen nach Hause. Die Viererwette wurde durch Ultrablue, vor allem aber durch Speedy Ela Su und Excellent Grandcru interessant. 

Nächster Renntag ist am Montag, 10. August, ab 11.30 Uhr.