Daglfing-Comeback mit Überraschungen
(MTZV-press/MT) Einen stimmungsvollen Abend erlebten die Zuschauer beim Daglfinger Saisonauftakt am Donnerstagabend, wobei sich Favoriten und Außenseiter im Winner Circle abwechselten.
Zum Auftakt gab es den erwarteten Erfolg von Valesco (Christoph Schwarz), der den Wegen in der zweiten Spur ohne Führpferd spielend trotzte und den Herausforderer Happy Jack (Christoph Fischer) leicht überlief und in der Distanz auch die im Speed überzeugende Dafna (Marisa Bock) in Schach hielt.
Die erste Überraschung setzte es zum Auftakt der V6-Wette, denn gleich nach dem Start kam Favoritin Pearl Newport (Renate Lindinger) von den Beinen und schied aus. Den Weg an die Spitze suchte Herbert Lorenz mit Vaiana, die beim Jahresdebüt eine glänzende Leistung ablieferte und zum Sieg kam. Überraschungen gab es auch auf den weiteren Plätzen, denn Treasure Venus (Nadja Reisenbauer) wurde ideal eingesetzt und holte sich den Ehrenplatz vor Lots of Love (Johanna Plankl), die ihre Karlshorster Leistung in München bestätigen konnte.
Durch diesen Außenseitereinlauf war die Dreierwette nicht getroffen und auch in der V6-Wette dezimierten sich die am Leben gebliebenen Kombinationen von 7.386 auf 321, so dass es bereits nach dem Auftakt der Wette nach einem Jackpot roch.
Eine weitere Überraschung gab es ein Rennen später durch Gil del Duomo (Andreas Geineder), der nach seiner guten Leistung in Berlin sträflich unterschätzt wurde. Als 10,1: Außenseiter an den Start gegangen, hatte der Italiener auf der ersten Runde den Platz im Winschatten von Romashka (Hans-JürgenJust) eingenommen. Als diese eine Runde vor Schluss in Front zog, setzte der Italiener sofort nach, legte sich an die Seite der Pilotin und zog zu Beginn des Einlaufs an die Spitze. Der nachsetzende Benedicuts (Christoph Fischer) quittierte mit einem Fehler und Merviglia Rosso (Marcus Gramüller) kam erst spät auf freie Bahn, so dass der Sieg des Pascia-Lest-Hengstes ein weiteres Beben in der V6-Wette auslöste.
Einen spannenden Endkampf gab es in der höchsten Tagesklasse, denn Ocean Eyes (Christoph Fischer) hatte im Schlussbogen das Kommando von Hyper Fast (Marisa Bock) übernommen und sah in der Distanz schon wie der Sieger aus, als Billy Kimber (Peter Platzer) nach einem Rennen im Hintertreffen noch mächtig auf Touren kam und dem Schub-Schützling mit dem letzten Schritt den Sieg entriss.
Einen weiteren Favoritensieg gab es ein Rennen später in der Klasse bis 12.000 Euro. Uletto (Josef Franzl) präsentierte sich beim zweiten Start nach Pause sehr gut aufgelegt, nutzte den Windschatten von It’s Me (Lars Grundhöfer), um unterwegs den Weg nach vorne anzutreten und eingangs zur Gegenseite das Kommando übernehmen, welches er bis ins Ziel nicht mehr abgab. It’s Me behielt dahinter das zweite Geld vor Louis d’Or (Mykola Volf), der Rang drei belegte.
War zum 6. Rennen noch ein System in der V6-Wette verblieben, versetzte Sly (Denise Schuch) den Hoffnungen des verbliebenen Mitspielers den Knock out. Mit der ideal eingesetzten Sly drehte die Amazone im Einlauf mächtig auf und holte sich so den Sieg gegen den bereits enteilten Indy (Pinja Mäkkinen), der auf den letzten Metern faul wurde.
Zum Abschluss siegte der vor dem Start unverändert komplizierte Braxxton (Rudi Haller) in den Farben von Karin Walter-Mommert von der Spitze aus sicher gegen Granelli MF (Andreas Geineder) und Harley Quinn (Robert Pletschacher) und holte sich beim zweiten Auftritt des Jahres den zweiten Sieg.
Weiter geht es in Daglfing am Sonntag, 29. März 2026. Dann kommen ab 14:00 Uhr auch die Jackpots in der Dreierwette (1.073,89 EUR) und in der V6-Wette (4.797,33 EUR) zur Ausspielung.