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Buddelschiff statt Buddy Bär

Haddi Thöne rockte die HVT-Championatsfeier (Foto: Marius Schwarz)
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Deutschland

Nach einer längeren Berliner Periode gastierte die Championatsfeier des HVT dieses Jahr in Hamburg. Bis auf den letzten Platz gefüllt war am Freitagabend der Ruder-Club Favorite Hammonia am Westufer der Außenalster.

Der Location entsprechend gab es heuer deshalb für die Preisträger auch keinen Buddy Bär, das Wahrzeichen Berlins, sondern ein schmuckes Buddelschiff.

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Ein Buddelschiff für Züchter-Champion Max Schwarz (Foto: Marius Schwarz)

Durch das kurzweilige Programm führte Haddi Thöne, der in seiner Heimatstadt zu Höchstform auflief und die "Halle" mit viel Charme und Witz fest im Griff hatte.

Vor der Ehrung der Champions 2023 wurden einige besondere Leistungen gewürdigt: der 90. Geburtstag des erfreulich rüstigen Karl Bock, der 500. Sieg von Andy Schwarz und die Verdienste von Dirk Frahm um die "Hall of Fame" und die Chronik "150 Jahre deutscher Trabrennsport", deren erste Auflage schnell vergriffen war.

Danach ging es Schlag auf Schlag weiter: Johann und Regina Öhlinger (Stall Hope & Win) erzählten, wie sie einst in den Besitz von Viper gelangten, mit 13 Treffern Deutschlands siegreichstes Pferd der Saison 2023.

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Viper-Pflegerin Liza Marlow, Johann und Regina Öhlinger mit HVT-Präsident Peter Weihermüller

Emma Stolle und Tom Karten rekapitulierten ihr an Spannung kaum zu überbietendes Duell um das Amateurfahrer-Championat, das bekanntlich mit einem toten Rennen endete.

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Tom Karten und Emma Stolle (Foto: Marius Schwarz)

Unentschieden stand es am Ende der Saison auch zwischen Lasse Grundhöfer und Lukas Strobl bei den Azubis.

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HVT-Präsident Peter Weihermüller mit Lukas Strobl und Lasse Grundhöfer (Foto: Marius Schwarz)

In ihrer eigenen Liga agierte dagegen auch 2023 Ronja Walter, die sich zum zehnten Mal in Folge den Titel bei den Trabreitern sicherte. Fünf der 28 Siege steuerte Khalid bei, der Ronja Walter gemeinsam mit Lisa-Sophie Zimmer gehört.

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Lisa Zimmer (links) und Ronja Walter (Foto: Marius Schwarz)

Gleich mehrfach rief Haddi Thöne Josef "Seppi" Franzl bzw. dessen Gattin Ingrid auf die Bühne, die auch den absenten Lasbek-Chef Günter Herz vertraten. Franzl wurde Dritter bei den Trainern (hinter Wolfgang Nimczyk und Robert Gramüller) und verantwortete damit auch die zweiten Plätze des Gestüt Lasbek bei den Besitzern (hinter Karin Walter-Mommert) und Züchtern (hinter Max Schwarz).

Der größte Applaus unter den 150 Gästen brandete auf, als Schampus zum Traber des Jahres ausgerufen wurde und sein famoser Derbysieg nochmals über die Bildschirme lief.

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Peter Weihermüller mit Seppi Franzl und Schampus-Pflegerin Bettina O'Hanlon (Foto: Marius Schwarz)

Zum Finale des offiziellen Teils wurden wie stets die Edelmetall-Helme an die Top-3 der deutschen Berufsfahrer vergeben, wobei Christoph Schwarz, im Hauptberuf Getränkelieferant einer großen Münchner Brauerei, als reiner Catchdriver den Silberhelm errang und sich zwischen Abo-Champion Michael Nimczyk und den mittlerweile mit ihm verschwägerten Robbin Bot drängte.

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Robbin Bot, Christoph Schwarz und Michael Nimczyk (Foto: Marius Schwarz)

Dann trat der DJ auf den Plan - mit einem offenbar gelungenen Soundmix. Jedenfalls wurden die Türen des Ruder-Club Favorite Hammonia nicht wie geplant um 2:00, sondern erst um 4:00 Uhr geschlossen.

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Acht Trainer-Championate en suite für Wolfgang Nimczyk (Foto: Marius Schwarz)