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Bot-Triplette in den Daglfing Highlights

Verdienter Lorbeer für Take Five (Foto: Franz Hahn)
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Deutschland

(mtzv-press/MT) In Bayern begann Take Five aus dem Besitz von Carolin Springer seine Karriere bei Rudi Haller, wechselte als Dreijähriger zu Seppi Franzl und erhielt den letzten Schliff offenbar im Championstall Nimczyk, denn der inzwischen sechsjährige Wallach hat sich gewaltig entwickelt und siegte bei seinem Abstecher in die alte Heimat im Münchner Pokal mit einer formidablen Vorstellung.

Von Robin Bot nicht mit dem letzten Risiko am Starts ins Rennen geschickt, zog der Wallach ausgangs des ersten Bogens in Front und ließ von diesem Zeitpunkt an nichts mehr anbrennen. Mit einem ersten Kilometer in 12er-Zeit zog der SJ'S-Caviar-Sohn der außen herum gehenden Ginger Bi (Micha Brouwer) den Zahn, die sich im Schlussbogen aus dem Kampf um den Sieg verabschiedete.

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Take Five (Foto: Franz Hahn)

Zu diesem Zeitpunkt kam innen durch Victory Ares (Christoph Fischer) sehr gut ins Bild und durch äußere Spuren setzten King des Ves (Josef Sparber), Ustinov (Rudi Haller) und auch Valesco (Christoph Schwarz) nach. Alle vier kamen jedoch zu spät, denn an der Spitze beschleunigte Take Five spielend und siegte überlegen in 1:14,0 / 2.100 Meter gegen den sehr gut gelaufenen King des Ves, Ustinov und Valesco.

Neben dem Münchner Pokal waren zwei Qualifier - nach Geschlechtern getrennt - für das Dreijährigen Kriterium 2026 auf der Daglfinger Karte zu finden und in beiden Läufen siegten talentierte Kandidaten des Stalles Germania. Bei den Stuten verbesserte sich die Stacelita-Tochter Stella Luna auf 1:15,9 / 2.100 Meter und verwies Start-Ziel die Miracle of Love (Louis Ferro) und die Trainingsgefährtin Una (Daniel Rosenberg) auf die Plätze.

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Stella Luna (Foto: Franz Hahn)

Noch ein wenig schneller war Wisconsin (Robbin Bot), der nach dem Start das Kommando übernehmen konnte. Ausgangs gegenüber drückte Thorsten Tietz mit Waymaker auf die Fahrt, Bot ließ sich auf nichts ein und ließ den Gast aus der Hauptstadt gewähren. Mit Waymaker an der Spitze ging das Feld auf die Schlussrunde, in der 750 Meter vor dem Ziel Wisconsin einen harten Angriff auf Waymaker lancierte, der den Angreifer 300 Meter vor der Linie wieder an die Spitze führte, die ihm auch der stark nachsetzende Initial Games (Victor Gentz), der sich bis dahin aus allen Kämpfen herausgehalten hatte, nicht mehr streitig machen konnte.

In 1:15,3 / 2.100 Meter siegte der von Gestüt Lasbek gezüchtete Father-Patrick-Sohn und holte sich damit vorerst die Jahrgangsspitze bei den Hengsten.

Starke Leistungen im Rahmenprogramm

Wie immer an einem besseren Renntag in Daglfing kamen auch die Monté-Pferde zu ihrem Recht. So siegte in der Auftaktprüfung Ronja Walter mit Belina Times für das Team Lila und konnte ihren Vorsprung im Monté-Championat an ihrem Geburtstag auf fünf Punkte ausbauen.

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Belina Times mit Geburtstagskind Ronja Walter (Foto: Franz Hahn)

Über den langen Weg von 2.600 Meter musste die Teilnehmer aus drei Bändern im 2. Rennen. Blizzard PS (V. Gentz) sorgte an der Spitze für flotte Fahrt und nahm so Sokrates (Christoph Schwarz), der mit einer Zulage ausgestattet war, mehr oder weniger aus dem Rennen und holte einen Sieg für die Hauptstadt.

Vor dem Lindinger-Fuchs kam aber Teatox (Marisa Bock) ein, der mit einer sensationellen Leistung, trotz doppelter Zulage noch viel Boden gutmachen konnte und der am Ende die schnellste Zeit des Tages trabte. In 1:13,0 / 2.650 Meter holte sich der Hengst den Ehrenplatz nur einen Hals geschlagen und zeigte sich für größere Aufgaben bereit.

Über die Meile kamen aufgrund einiger Nichtstarter nur noch vier Pferde an den Start, sodass Favorit Desiderio (Christoph Schwarz) die Aufgabe in 1:13,1 / 1.609 Meter gegen Dafna souverän löste.

Einen weiteren Treffer für Schwarz und das Team Lila besorgte Secret Venus. Der für das österreichische Derby vorgesehene Vierjährige gestaltete seinen Sieg hochüberlegen in 1:14,9 / 2.100 Meter und ließ Fortaleza DB (Christoph Fischer) nicht den Hauch einer Chance.

Zwei Siege gelangen dem Sauerlacher Quartier von Josef Franzl für die Besitzerfarben von Karin Walter-Mommert. Zunächst holte sich Joie de Vivre, mit dem für den in einem Kurzurlaub befindlichen Josef Franzl eingesprungenen Rudi Haller den Sieg. Unterwegs an letzter Stelle gelegen, stellte die Stute auf den letzten 200 Meter die vom Start weg führende Northern Rose (Josef Sparber) zum Kampf und hatte auf der Linie einen hauchdünnen Vorteil gegen die stark agierende Trainingsgefährtin.

Ein Rennen später wurde Jördis (Tom Karten) ihrer Favoritenrolle deutlich klarer gerecht und siegte im Amateurfahren überlegen gegen Vaiana (Herbert Lorenz) und Neptune Newport (Timothee Carbonnaux).

Zwei Außenseitersiege zum Ende des Renntags

Waren in den meisten Rennen des Nachmittags die Favoriten auf der Siegerparade zu sehen, ändert sich das in zwei der letzten drei Rennen. So holte sich Romina Geineder mit Grahish Cash den Sieg im Handicap. Sie zog mit dem Wallach im Windschatten der vom Start weg führenden Global Fair Play (Christian Ferstl) auf und siegte letztlich nach Kampf gegen die stark kämpfende Pilotin. Die Eingangs zur Gegenseite eingesetzten D Day As (Martin Geineder) und Gino (Dr. Conny Schulz) wurden dagegen von dem springenden Ringo la Roque (Andrea Belohaubek) aufgehalten und konnten so nicht mehr in den Kampf um den Sieg eingreifen.

Zum Abschluss hatte Breeding of Hanke (Martin Geineder) das Nachsehen gegen Excellent Grand Cru (Benjamin Priller), der sich nach dem Start aus den Bändern sofort das Kommando sicherte und nach Kampf den Vorteil von einer guten Länge auf den Favoriten verteidigen konnte.

Weiter geht es in Daglfing am 21. Juni mit dem Renntag rund um den Großer Preis von Bayern. Voraussichtlicher Beginn ist dann erneut um 14:00 Uhr.